Open Jena 2001 im Fair-Hotel Jena
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Am Start waren 24 Teilnehmer, darunter 3 Internationale Meister (IM) und ein Fide-Meister (FM). Nach fünf Siegen in den ersten fünf Runden reichten IM Heiko Machelett zwei Remis in den letzten Runden zum Turniersieg. Der Elo-Stärkste und Favorit IM Sobolewski (UKR) verlor gleich in der zweiten Runde gegen Klaus Beckmann und in Runde fünf gegen den Russen Alexander Chudinowski, was ihn eine Platzierung in den Preisrängen kostete.
Der Turniersaal im Fair-Hotel. Links vorne: Der jüngste Teilnehmer Georg Forchmann. Mitte: IM Petrosjan (links) in der Partie gegen den Turnierdritten Tobias Jugelt aus Delmenhorst. Rechts: Der, sagen wir mal, ausdauernste Kämpfer war sicher Lothar Schmitt aus Jena, hier links im Bild wie so oft in der letzten Partie der Runde, als alle anderen schon gegangen waren. Ein Mann, der das Wort remis sozusagen nur mit vorgehaltender Pistole akzeptiert, selbst wenn nur noch Könige auf dem Brett sind..

Links: Beckmann (links) gegen IM Petrosjan. Mitte: IM Petrosjan gegen den Turniersieger IM Heiko Machelett. Die Partie endete remis. Rechts: IM Sobolevski (Ukraine) wurde nur fünfter.
Rechts: Thomas Drescher (links), hier in der Partie gegen Dr. Pappenheim, spielt und trainiert seit ein paar Monaten. Diesmal landete er noch auf dem letzten Platz.

FM Matjaz Pirs (links) übernachtete bei -15 Grad in seinem Campingbus auf dem Hotelparkplatz, was möglicherweise zu seiner Erkältung nicht unerheblich beitrug. Er kam nur auf Platz 12, nachdem er wegen eines Arztbesuchs eine Partie kampflos verlor.

Die Teilnehmer kamen aus Russland, der Ukraine, der Slowakei und aus allen Teilen Deutschlands, ausgenommen vielleicht Jena selbst: In der Stadt gibt es etliche Schachvereine, von denen jedoch nur sechs Schachspieler beim Open mitspielten.


Links: FM Pirs gegen IM Machelett.

Links: Dr. Pappenheim aus Passau, er wurde 11. Rechts: Der jüngste Teilnehmer Georg Forchmann verlor nur zwei Partien von 7.

Links: Andreas Schmied (Vimbuch) belegte Platz 7.

(Linkes Photo:) Die Herren Gossmann (links) und Schmied (rechts) wurden in der vierten Runde gegeneinander gelost, Gossmann mit Weiss. Schmied verschwand abends auf dem Zimmer und sich mit Notebook und Chessbase vorzubereiten. Pech: Der Turnierleiter bemerkte einen Fehler bei der Auslosung und loste die Runde mit anderen Paarungen neu aus. (Rechtes Photo:) In der nächsten Runde trafen sie dann doch aufeinander, doch hatte hier dann Schmied Weiss.

Rechts: Die letzte Partie des Fair Opens 2001: Olaf Heinrich
kämpfte bis zum Schluss, verlor jedoch die letzte Runde und kam auf 3 Punkte
aus 7. Heiko Machelett siegt überzeugend